Der Trick mit der Hundeerziehung!

Wenn man einen Hundehalter auf der Straße fragt, so hat dieser doch sicher viele Tipps und Ratschläge wie man denn nun „richtig“ mit dem Hund umzugehen hat. Fragt man 5 Verschiedene zum selben Thema bekommt man sicherlich 5 verschiedene Antworten.

Es gibt sie nicht: die eine richtige Methode! Wichtig ist nur eines: Gewalt und Einschüchterung hat in der Hundeerziehung schon lange keinen Platz mehr!

Hier wird nach den neuesten Erkenntnissen der Forschung gearbeitet! Die Ausbildungsmethoden habe ich unter anderem in umfangreichen Seminaren in Theorie und Praxis während meines Zertifizierungslehrgangs zum Hundeerzieher und Verhaltensberater IHK erlernen können. Das heißt, beim Training Ihres Hundes greife ich nicht nur auf meine langjährigen Erfahrungen im Hundetraining zurück, fundiertes Fachwissen über das Lernverhalten des Hundes durch eine solide Ausbildung ist zudem meine Basis.

Die wichtigsten Säulen zur Ausbildung ihres Hundes sind:

  • Anwendung der Lerntheorie und Aufbau einer ausgeglichenen Beziehung zum Hund

    Die Lerntheorie kurz gefasst: Lohnt sich ein Verhalten für den Hund, wird er dieses Verhalten häufiger zeigen. Lohnt es sich nicht, wird er es einstellen. Nach diesem Konzept können wir dem Hund für den Alltag wichtige Kommandos wie „Herankommen, Bleiben, Abliegen“ etc. beibringen. Dabei können wir anfänglich über einen Teil seiner Tagesration arbeiten, aber auch andere Dinge können für den Hund eine Belohnung darstellen: Zuwendung durch seinen Menschen, Spiel, Freilauf… Wir müssen also nicht immer mit Futter „vollstopfen“, außerdem wird mit zunehmenden Ausbildungsstand die Anforderung an den Hund immer höher bis er an seine Belohnung kommt!

  • Bindungsaufbau zum Besitzer 

    Ein weiterer wesentlicher Bestandteil in der Hundeausbildung stellt den Aufbau einer gesunden und ausgeglichenen Bindung zum Zweibeiner dar. Diese darf weder zu eng noch zu locker sein. Immer wieder werden hier auch entsprechend bindungsfördernde Übungen angeboten. Denn ein Sicherheitsgefühl beim Hundeführer ist nicht über Leckerli erkaufbar.

  • Lernen durch Stimmungsübertragung: cool und souverän auftreten lernen!  

    In schwierigen Situationen ist es sehr wichtig, dass wir ruhig und souverän auftreten. Das überträgt sich positiv auf unseren Hund. Z.B. wenn es gerade sehr hektisch um unser herum zu geht bringt es nichts, wenn wir mit unserem Hund „mithibbeln“. Oder wenn unser Hund ängstlich ist, ist es kontraproduktiv, wenn wir uns auch schreckhaft und ängstlich zeigen.

  • Vermittlung von Regeln und Strukturen zu Hause und Unterwegs  

    Stets ruhig und strukturiert wird dem Hund vermittelt, was sich in unserem Zusammenleben zu Hause und unterwegs gehört und was nicht. Der häusliche Bereich stellt dabei eine wichtige Einheit dar, da wir dort viele Stunden mit dem Hund zusammen verbringen.

  • Jeder Hund braucht einen Job! 

    Jeder Hund braucht eine kleine Aufgabe. Natürlich benötigt der Border Collie mehr (geistige) Beschäftigung als ein gemütlicher Bernhadiner. Aber auch dieser ist dankbar, wenn er neben der täglichen Bewegung eine mentale Auslastung erhält. Bei unserem vielfältigen Angebot ist garantiert für jeden Hund etwas dabei!