Interessantes und Wichtiges für das Training

csm_welpenschule2_a22ee373b3Wichtige Verhaltensregeln mit dem Welpen:

  • Eines der ersten Dinge, was unser kleine Welpe lernen sollte, ist sein Name! Das geht ganz einfach: jedes mal, wenn ich den Namen (freundlich!!!) sage, erhält der kleine Schatz ein Leckerli. Schnell wird er auf seinen Namen hin angerannt kommen
  • Stubenreinheit: den Welpen tragen wir nach jedem Schlafen, Essen und ausgiebigen Spiel zu seinem Löseplatz. Kurz bevor er sein Geschäft dort verrichtet, nennen wir ein Lösewort, z.B. „mach schnell“. Nach dem Geschäftchen wird ausgiebig gelobt!
  • Niemals sollten wir dem Welpen hinterher rennen, wenn er eigentlich hätte herkommen sollen, oder etwas Verbotenes im Fang hat – besser ein interessantes Spieli oder Leckerli zur Hand haben und Hund zu sich locken
  • Welpen brauchen viele Ruhezeiten – ca. 20 Stunden täglich – dafür sorgen, dass der kleine Kerl nicht gestört wird! Hat er diese nämlich nicht, entwickeln sich Verhaltensstörungen wie Hyperaktivität, Stereotypien aber auch eine generelle Krankheitsanfälligkeit.
  • Mit jungen Welpen die Spaziergänge interessant, vielseitig und kurz (15-30 min) gestalten. Ausdauersport wie Fahrradfahren, langes Joggen oder stundenlange Wanderungen erst wenn der Hund ausgewachsen ist (ca. 12-18 Mon.) um die Gelenke nicht zu überlasten.
  • Den Welpen etwa bis zum 6. Lebensmonat 3 mal Füttern, danach noch 2 mal täglich. Zwischen dem 9. und 10. Monat langsam auf Erwachsenen-Futter umstellen!
  • Und wenn „Klein-Bonzo“ mal keinen Appetit hat, keine Panik und zur nächsten Fütterung wieder anbieten, auf keinen Fall gleich ein anderes Futter anbieten! So schafft man sich einen verwöhnten Hund und schlechten Esser! Aber am besten wir erarbeiten uns mindestens eine Mahlzeit mit dem Hund gemeinsam, z.B. kann es für einen freiwilligen Blickkontakt des Kleinen ein dickes Lob und einen Teil seines Futters geben!
  • Eine erste Grundimmunisierung erhält der Welpe bereits vom Züchter vor der Abgabe. Über das weitere aktuelle Impfregime berät Sie gern Ihr Tierarzt.
  • Im Sommer an die Zecken- und Flohprophylaxe denken am besten vom Tierarzt beraten lassen. Aber Achtung! Auch im Winter sind Flöhe aktiv!
  • Alleine bleiben langsam aufbauen – erst nach einer Eingewöhnungszeit den Welpen ein paar Minuten alleine lassen, dann langsam steigern.
  • Der Welpe sollte in einer welpensicheren Umgebung allein bleiben – Stromkabel, giftige Pflanzen etc. entfernen -genügend Kauknochen und Spielsachen anbieten, sonst müssen die Schuhe dran glauben.
  • Ein wichtiges Element der Welpen- und Junghundeausbildung ist die „Box“. Diese ist sehr wichtig zum Transport des Hundes und sollte schon in der Welpenzeit trainiert werden. Bei der ersten Gewöhnung kann man den Welpen in der Box füttern oder einen Knochen geben und bleibt in seiner Nähe.

Interessante Literatur

  • Thomas Baumann, „Früh übt sich: Erziehung von Welpen und Junghunden“
  • Thomas Baumann, „Ich lauf schon mal vor“
  • Uwe Friedrich, „Das Teamkonzept: die vier Säulen der Erziehung“
  • Viviane Theby, „Die Hunde-Uni“
  • Sophie Strodtbeck, „Hilfe mein Hund ist in der Pubertät“
  • Celina del Amo, „Trainingskarten für Welpen“